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Preisermittlung und Kurzbewertung für
'ÖlgemäldeHeinsheimer'


Die folgenden Angaben wurden über die Internetplattform www.schaetze24.de abgewickelt.
Sie beruhen auf den Angaben des Besitzers sowie dessen elektronisch übermittelten Fotos vom Gegenstand. Aufgrund dieser Quellenlage gibt der Experte seine Einschätzung ab. Er berücksichtigt dabei die übermittelten Angaben, die Marktlage und seine speziellen Kenntnisse. Die Wertschätzung erfolgt neutral nach bestem Wissen und Gewissen, eine Haftung ist in jeglicher Form ausgeschlossen.

Wert-Einschätzung gewünscht von:
(wird unterdrückt)

Über den Experten:
Promovierter Kunsthistoriker und Gutachter mit langjähriger Erfahrung. Durchführung bundesweiter Kunstsprechstunden. Anerkannter Experte für Antiquitäten.

Objekt:
ÖlgemäldeHeinsheimer

Zustand:
Fritz Heinsheimer, Drei weibliche Akte (367). Öl/Blaues Leinen um 1926. 60x80cm; 

 

Einordnung in Epoche:
Das Gemälde mit weiblichen Akten ist ein typisches Werk der deutschen Klassischen Moderne der Zwischenkriegszeit, man sieht es schon an den Frisuren. Insofern passt die Datierung 1926 gut, obwohl nicht klar ist, worauf sie sich stützt. Die Malweise ist kraftvoll, pastos, fast holzschnitthaft mit expressionistischer Farbgebung. Man kann in der Gesamtauffassung an Ernst Ludwig Kirchner denken, während die Pinselführung auch an Max Slevogt erinnert, mit dem das Bild in besonderer Beziehung steht.

Angaben über den Hersteller:
Der Maler soll Fritz Heinsheimer sein. Stilistisch ist das vollkommen nachvollziehbar, doch ohne Signatur ist nicht klar, woher die Angabe stammt. Der Maler Heinsheimer hat eine interessante und gut erforschte Biografie. Er wandte sich nach dem 1. Weltkrieg der Kunst zu und studierte zuerst in München und 1925-1932 in Berlin bei Max Slevogt. Slevogt ist einer der Hauptmeister des deutschen Impressionismus. Der Einfluß seiner späten Werke ist hier unverkennbar.

Herstellungstechnik:
Ölgemälde.

Marktlage:
Gemälde Heinsheimers kommen sehr selten auf Auktionen. Die wenigen Ergebnisse, die vorliegen, bewegen sich im niedrigen 3-stelligen Eurobereich, was allerdings nicht repräsentativ für dieses Bild ist. Da es attraktiv und modern ist und offenbar aus der großen Zeit der 20er Jahre stammt, kann es in einer Auktion einen Erlös von 1500-2000 Euro erzielen. Dazu wäre es allerdings von Vorteil, wenn sich eine Urheberkennzeichnungen auf der Rückseite befindet oder ein anderer belastbarer Beleg beizubringen ist.

Preis:
Als marktüblicher Preis, der innerhalb der nächsten sechs Monate beim Verkauf an einen privaten Endverbraucher zu erzielen ist, schätze ich dieses Objekt auf

2000,- €




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